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Gefahrstoffrecht

Das Gefahrstoffrecht ist in vielen Dingen sehr kompliziert. Der Anwender fragt sich, was er wann und wie genau anwenden soll. GHS, CLP, REACH – dazu kommen noch die Gefahrstoffverordnung und das Chemikaliengesetz …

Das HDT beantwortet viele Fragen dazu in speziell zugeschnittenen Seminaren wie "Einstufen und Kennzeichnen mit dem GHS (CLP-Verordnung)", "Die neue Gefahrstoffverordnung und deren Umsetzung in die Praxis", "Effektive Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation nach der neuen Gefahrstoffverordnung" oder "REACH-Beauftragter".


Unsere Gefahrstoffrecht-Highlights

Die vollständige Terminübersicht zu unseren Veranstaltungen im Bereich Gefahrstoffrecht finden Sie hier.


Hintergrundinformationen zum Thema Gefahrstoffrecht

Ohne Gefahrstoffe ist unser Alltag kaum vorstellbar: In unseren Autos, in unseren Häusern, in unserer Kleidung, in vielen Gegenständen, mit denen wir tagtäglich umgehen stecken chemische Stoffe und Zubereitungen. Und auch wenn man es nicht jedem Produkt ansieht: Manche der „Zutaten“ sind gefährlich.

Um Verbraucher zu schützen, aber auch die Mitarbeiter, die in Forschung, Produktion und Handel mit Gefahrstoffen in Berührung kommen können, wurde das Gefahrstoffrecht entwickelt: Das sind internationale und nationale Gesetze, Richtlinien und Verordnungen, die den sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen und Zubereitungen regeln.

Gefahrstoffrecht ist international

Wie in vielen anderen Rechtsbereichen, sind in den letzten Jahren die internationalen Regelungen auch im Gefahrstoffrecht immer wichtiger geworden. In einer globalisierten Wirtschaft ist es schließlich sinnvoll, sich auf einheitliche Standards zu einigen - zum Beispiel auf Gefahrstoff-Kennzeichnungen, die von Wladiwostok bis Feuerland verstanden werden.

Die zentralen Begriffe des Gefahrstoffrechts sind GHS, CLP und REACH.

  • GHS ist das Global Harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien.
  • CLP ist die Kurzbezeichnung der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (Regulation on classification, labelling and packaging of substances and mixtures). Mit der CLP-Verordnung setzt die Europäische Union die GHS-Empfehlungen in europäisches Recht um.
  • REACH ist eine Europäische Richtlinie zu Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (Regulation for Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals). Diese Richtlinie richtet sich vor allem an Unternehmen, die Chemikalien – also auch Gefahrstoffe – herstellen oder in Europa in Verkehr bringen.

Auch nationales Gefahrstoffrecht beachten

Aber auch deutsche Gremien haben in Sachen Gefahrstoffrecht ein Wörtchen mitzureden: Wichtig sind hier das Chemikaliengesetz, das Arbeitsschutzgesetz und die Gefahrstoffverordnung. Daneben gelten in Deutschland die Regelungen der Berufsgenossenschaften, mit denen staatliche Gesetze und Verordnungen konkretisiert werden. Für den Umgang mit Gefahrstoffen besonders wichtig sind die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS).